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Bio: Eine Frage der Prinzipien und Werte Drucken
Das gemeinsame Bestreben der Biobauern ist es, gesunde Lebensmittel zu produzieren wobei sie das Leben und die Umwelt respektieren.

Diese Leitlinie beruht auf einige Grundprinzipien:
Den Boden pflegen, indem organische Materie zugefügt wird, denn der Boden ist ein lebendiger Organismus, in welchem die Aktivität der Mikroorganismen für das Gleichgewicht der Pflanzen wichtig ist.

  • Die Zuchttiere respektieren, indem man ihnen dezente Lebensbedingungen und den Tierarten angepasste Ernährung anbietet.
  • Künstliche Techniken und „widernatürliche“ Manipulationen wie genetisch veränderte Organismen (GVMO) sind verboten.
  • Die biologische Vielfalt fördern, indem ökologische Ausgleichsflächen angelegt werden und indem widerstandsfähige Pflanzenarten und lokale Rassen bevorzugt werden.

Über diese Prinzipien hinaus ist die biologische Landwirtschaft eine Sache der Überzeugung, denn sie bedingt einen grossen menschlichen und täglichen Einsatz.

  • Die Erträge sind geringer, den man kann die Kulturen nicht intensivieren oder die Tiere nicht forcieren. Es sind die Naturgesetze, die sich aufzwingen, gemäss den biologischen und saisonalen Rhythmen.
  • Die Handarbeit ist grösser (Unkrautbekämpfung, Pflege der Kulturen, …). Man entdeckt den Sinn der Bodenarbeit wieder.
  • Die Ertragsverluste können hoch sein, denn es gibt nur wenige „Heilmittel“. Es sind deshalb gute Pflanzen- und Tierkenntnisse nötig, um sie besser zu verstehen.
 
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